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Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007168
 

SET 3-5 - Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren (PSYNDEX Tests Review)

 

Language Level Test for Children between 3 and 5 Years/zpid

 Petermann, F.
 (2016). SET 3-5. Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren [Testkoffer mit Manual, Durchführungsanleitung inklusive CD zu Subtest "Kunstwörter nachsprechen", Bildmappe I, Bildmappe II, 5 Protokollbögen, 5 Testbögen "Sternsuche", Auswertungsschablonensatz "Sternsuche", 5 Elternchecklisten, Auswertungsschablone Elterncheckliste, 5 Phoneminventare, 5 Befundbögen, Figurenset]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: 710,48 Euro (Test komplett; Stand: 11.3.2020)

 Bezugsquelle: Testzentrale, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen; E-Mail: info@testzentrale.de; URL: https://www.testzentrale.de/; Stand: 1.5.2021

 Adresse(n): o Prof. Dr. Franz Petermann (1953-2019), Universität Bremen, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) ; URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Petermann ; Stand: 5.11.2019
o Dr. Jessica Melzer, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Universität Bremen, Grazer Straße 6, D-28359 Bremen ; E-Mail: jmelzer@uni-bremen.de ; URL: https://www.zkpr.uni-bremen.de/zentrum/mitarbeiter/jessica-melzer/ ; Stand: 1.8.2019
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Der Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter von 3;0 und 5;11 Jahren (SET 3-5) diagnostiziert die expressiven und rezeptiven Sprachfähigkeiten von Kindern im Vorschulalter. Das Verfahren wurde für die Anwendung durch Logopäden, Sprachtherapeuten, Erzieher, Kinderärzte, Psychologen und Pädagogen entwickelt.


Aufbau:
Der SET 3-5 bildet mit den Untertests Bildersuche (BS), Bildbenennung (BB), Kategorienerkennung (KE), Kategorienbildung (KB), Sternsuche (SS), Lautdifferenzierung (LD), Satzerkennung (SE), Pluralbildung (PB), Handlungssequenzen spielen (HS), Handlungssequenzen kommentieren (HK) und Kunstwörter nachsprechen (KN) die Barrettschen (1999) Sprachkomponenten Lexikon/Semantische Relationen, Phonetik/Phonologie, Syntax/Morphologie ab, ergänzt um die Bereiche Verarbeitungsgeschwindigkeit und auditive Merkfähigkeit. "Emotion und Empathie" (EE) werden mit dem gleichlautenden Untertest als basale pragmatische Kompetenzen erhoben. Zusätzlich werden das Kommunikations- und Interaktionsverhalten der Kinder sowie ihre Erzählfähigkeit durch das Fremdurteil ihrer Eltern bewertet (Elterncheckliste). Bei Kindern im Alter von 3;0 Jahren bis 3;11 Jahren kommen vier Untertests (BS, BB, LD, HS) zum Einsatz. Ab dem Alter von 4;0 Jahren werden alle Untertests inklusive der Elterncheckliste zur Erhebung des kindlichen Sprachstands genutzt.


Grundlagen und Konstruktion:
Der SET 3-5 basiert auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie sowie theoretischen Überlegungen zum vorschulischen Entwicklungsprozess der Sprache, den Komponenten der Sprache (Barrett, 1999) und einer Beschreibung der Symptomatik der Umschriebenen Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache (UESS; Interdisziplinäre S2k-Leitlinie, 2013).


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Über die gesamte Altersspanne (3;0-5;11 Jahre) variierten die internen Konsistenzen der Untertests in der Normierungsstichprobe zwischen Alpha = .63 (KE) und .93 (BB). Darüber hinaus wurden für ein vierwöchiges Retestintervall Koeffizienten von rtt = .26 (SS) bis rtt = .82 (BB) festgestellt.
Validität: Zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität wurden die Leistungsergebnisse von 15 < n < 70 Kindern in den Untertests des SET 3-5 mit den Leistungsmaßen korrespondierender Skalen der Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik korreliert. Es ergaben sich konvergente Validitätskoeffizienten von r = .18 bis r = .72. Erwartungskonforme Mittelwertunterschiede in den sprachlichen Leistungen von Kindern mit Defiziten in Aussprache und Grammatik vs. der Leistung von Kindern ohne sprachliche Auffälligkeiten weisen auf die klinische Validität des SET 3-5 hin. Gestützt werden diese Validitätshinweise durch Fremdeinschätzungen der kindlichen Sprachleistungen seitens der Eltern (Elterncheckliste).
Normen: Der SET 3-5 wurde an 551 Mädchen und 544 Jungen im Alter von 3;0 Jahren und 5;11 Jahren normiert. Die Kinder wurden in Kindergärten und Kindertagesstätten aus sieben Bundesländern getestet. 13 % der Mütter hatten keinen Schulabschluss oder verfügten über einen Hauptschulabschluss, 87 % hatten mindestens die mittlere Reife oder das Abitur. 81.9 % der Kinder hatten keinen Migrationshintergrund. In 81 % der Familien wurde ausschließlich Deutsch gesprochen. An dieser Stichprobe wurden Normen in Form von Prozentrang- und T-Werten in Halbjahresschritten für sechs Altersgruppen ermittelt.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Der Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter von 3;0 bis 5;11 Jahren (SET 3-5; Petermann, 2016a, unter Mitarbeit von Julia Katharina Rißling und Jessica Melzer) diagnostiziert die expressiven und rezeptiven Sprachfähigkeiten von Kindern im Vorschulalter. Konzeptionell fußt das Verfahren auf theoretischen Überlegungen zum vorschulischen Entwicklungsprozess der Sprache, den von Barrett (1999) unterschiedenen strukturellen Komponenten der Sprache und einer Beschreibung der Symptomatik der Umschriebenen Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache (UESS) nach der "Interdisziplinären S2k-Leitlinie" (2013).
Petermann (2016a) beschreibt den Spracherwerb im Vorschulalter als einen strukturellen Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf das Kind zunächst prosodische, dann linguistische und schließlich pragmatische Kompetenzen erwirbt. Mit Ptok, Kühn, Jungheim, Schwemmle und Miller (2014) hebt er die 50-Wortgrenze als einen Meilenstein der Sprachentwicklung hervor, den Kinder zwischen dem 18. und 24. Lebensmonat erreichen. Das rezeptive Sprachvermögen umfasst in diesem Alter 200 bis 300 Wörter (Kannengieser, 2012). Die quantitative Lexikonentwicklung nimmt im Vorschulalter kontinuierlich zu: Der Wortschatz des Kindes erweitert sich täglich um durchschnittlich 11 neue Wörter (Fox-Boyer, Glück, Elsing & Siegmüller, 2014). Parallel dazu kommt es zu einer Weiterentwicklung der semantischen Relationen, die ihrerseits grundlegend für die Entwicklung von ersten syntaktischen und morphologischen Sprachkomponenten zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr sind (Fox-Boyer et al., 2014; Kannengieser, 2012). Parallel zur syntaktischen Entwicklung der Sprachkompetenz beginnt das Kind im Alter von fünf Jahren ein metasprachliches Bewusstsein zu erwerben: Informationen werden zunehmend internal enkodiert und die sprachliche Repräsentationsfähigkeit wird ausgebildet (Klicpera, Schabmann & Gasteiger-Klicpera, 2013).
In Bezug auf die strukturellen Sprachkomponenten knüpft Petermann an Barrett (1999) an. Ausgehend von einer begrifflichen Definition der Bereiche Phonetik/Phonologie, Wortschatz, Grammatik/Morphologie und Lexikon/Semantische Relationen beschreibt er die Komponenten in ihren Funktionen für einen gelingenden Spracherwerb und arbeitet die Zusammenhänge zwischen Defiziten in einer oder mehreren Sprachkomponenten und den UESS heraus. Darüber hinaus thematisiert Petermann (2016a) die Fähigkeiten zum Erkennen von Emotionen und zur Empathie als wichtige Voraussetzungen für einen gelingenden Spracherwerb und liefert damit das Rationale für die Erfassung der pragmatischen Sprachebene durch den SET 3-5.
 

Testaufbau

Der SET 3-5 umfasst insgesamt 206 Items und bildet mit 12 Untertests (UTs) die Barrettschen Sprachkomponenten Lexikon/Semantische Relationen, Phonetik/Phonologie, Syntax/Morphologie - ergänzt um die Komponenten Verarbeitungsgeschwindigkeit und auditive Merkfähigkeit - ab. Ein weiterer Untertest erfasst die pragmatische Sprachebene.
Der Bereich Wortschatz wird zum einen passiv mit dem Untertest "Bildersuche" (BS; UT1), zum anderen aktiv mit dem Untertest "Bildbenennung" (BB; UT2) erhoben. Die Untertests "Kategorienerkennung" (KE; UT3) und "Kategorienbildung" (KB; UT4) geben Aufschluss über das Lexikon. Darüber hinaus misst der Untertest "Sternsuche" (SS; UT5) die Geschwindigkeit, mit der die sprachrelevanten Informationen verarbeitet werden. Der Untertest "Lautdifferenzierung" (UT6) liefert einen Hinweis auf die Fähigkeit zur Differenzierung von Lauten (Phonologie). Die morphologischen und syntaktischen Sprachkompetenzen werden erhoben anhand der rezeptiven Fähigkeiten zur "Satzerkennung" (SE; UT7), dem morphologischen Regelwissen zur "Pluralbildung" (PB; UT8), dem rezeptiven Satzverständnis, erfasst durch "Handlungssequenzen spielen" (HS; UT9) und dem Verständnis zur Genus-/Kasusmarkierung, indiziert durch "Handlungssequenzen kommentieren" (HK; UT10). Zur Überprüfung des auditiven Gedächtnisses ist der Untertest "Kunstwörter nachsprechen" (KN; UT11) vorgesehen. "Emotion und Empathie" (EE) werden mit dem gleichlautenden UT12 als basale pragmatische Kompetenzen gemessen. Zusätzlich werden das Kommunikations- und Interaktionsverhalten der Kinder sowie ihre Erzählfähigkeit durch das Fremdurteil ihrer Eltern bewertet (Elterncheckliste).
Kinder im Alter von 3;0 Jahren bis 3;11 Jahren werden anhand von vier Untertests (BS, BB, LD, HS) getestet. Ab dem Alter von 4;0 Jahren werden alle Untertests inklusive der Elterncheckliste zur Erhebung des kindlichen Sprachstands genutzt.

Die Untertests in der Übersicht:
UT1 Bildersuche (BS): (22 Bildkarten; Altersgruppe: 3;0-5;11 Jahre). Das gesuchte Ziel-Item (16 Nomen, 6 Verben) soll auf der Bildkarte gezeigt werden.
UT2 Bilderbenennung (BB): (57 Bildkarten, davon 44 Nomen; Altersgruppe: 3;0 bis 5;11 Jahre). Die Bildkarten zeigen Nomen und Verben mit Phonemen in initialer, medialer und finaler Wortstellung sowie in Konsonantenverbindung. Diese sollen benannt werden.
UT3 Kategorienerkennung (KE): (12 Aufgaben; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Derselben Kategorie zugehörige Abbildungen sollen aus jeweils sechs Vorlagen benannt werden.
UT4 Kategorienbildung (KB): (11 Aufgaben; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Benennung der übergeordneten Kategorie von je vier Bildkarten.
UT5 Sternsuche (SS): (Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Über 11 Zeilen hinweg sind aus einer Reihe von jeweils 16 Symbolen (Mond, Stern, Sonne, Herz) möglichst viele Sterne als Ziel-Item zu markieren. Dazu hat das Kind 60 Sekunden Zeit.
UT6 Lautdifferenzierung (LD): (10 Aufgaben; Altersgruppe: 3;0-5;11 Jahre). Aus ähnlich klingendem Bildmaterial (Nase - Hase - Vase) soll das Ziel-Item benannt werden.
UT7 Satzerkennung (SE): (10 Aufgaben; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). "Dem Kind wird jeweils ein Satz vorgelesen" (Petermann, 2016b, S. 14). Anschließend ist aus drei Bildvorlagen das inhaltsgleiche Bild auszuwählen.
UT8 Pluralbildung (PB): (11 Bildkarten; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Auf Bildkarten präsentierte Nomen sind in den Plural zu setzen.
UT9 Handlungssequenzen spielen (HS): (14 Aufgaben; Altersgruppe: 3;0-5;11 Jahre). Die Aufgaben sehen das Nachspielen von Handlungssequenzen vor.
UT10 Handlungssequenzen kommentieren (HK): (12 Aufgaben; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Beantwortung von je einer Frage zu der vom Testleiter vorgespielten Handlungssequenz.
UT11 Kunstwörter nachsprechen (KN): (15 Aufgaben; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Nachsprechen von Kunstwörtern.
UT12 Emotionen und Empathie (EE): (13 Bildkarten; Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Im ersten Teil der Aufgabe werden vier Emotionen erfragt. Der zweite Aufgabenteil sieht vor, dass das Kind die emotionale Erlebnisqualität des Protagonisten einer Bildgeschichte beschreibt.
Elterncheckliste (Altersgruppe: 4;0-5;11 Jahre). Die Eltern schätzen das Kommunikations- und Interaktionsverhalten sowie die Erzählfähigkeit ihres Kindes ein.
Die Untertests werden in fester Reihenfolge, abhängig vom Alter, vorgegeben. Abbruch- und Sprungregeln steuern die Darbietung der Aufgaben. Der Test wird im Einzelsetting vorgegeben.
 

Auswertungsmodus

Die persönlichen Daten des Kindes (u. a. Name, Geburtsdatum, Alter in Jahren und Monaten) und Angaben zur Testung selbst werden auf der ersten Seite des Protokollbogens notiert; Lösungsgüte auf Aufgaben- respektive Untertestebene werden auf den folgenden Analyseseiten des Protokollbogens und Beobachtungen während der Testdurchführung auf der letzten Seite protokolliert.
Im ersten Auswertungsschritt wird die Anzahl der richtig gelösten Aufgaben pro Untertest ermittelt und die aufsummierten Punktwerte werden jeweils in die zugehörige Spalte "Rohwert" eingetragen, bevor die zugehörigen T-Werte und Prozentränge den Normtabellen entnommen und im Profilbogen eingetragen werden.
Zusätzlich bietet der SET 3-5 die Möglichkeit, anhand des Untertests BB die Aussprache eines Kindes zu analysieren (Aussprachescreening). Dazu werden phonetische Abweichungen in der Aussprache in Substitution, Elision und Addition klassifiziert (Petermann & Melzer, 2018).
 

Auswertungshilfen

Eine detaillierte Beschreibung der Auswertung an sich, insbesondere aber präzise Anweisungen zur Bewertung der Lösungsgüte für den Untertest "Emotion und Empathie", sowie Auswertungsschablonen für den Untertest "Sternsuche" und die Elterncheckliste, unterstützen eine fehlerfreie Auswertung des SET 3-5. Zudem werden drei Fallbeispiele beschrieben (Petermann, 2016a, S. 43 ff.).
 

Auswertungszeit

Die Auswertungsdauer wird nicht angegeben.
 

Itembeispiele

2.1 Untertest 1: Bildersuche
Aufgabe: Die Bildkarten werden dem Kind nacheinander vorgelegt und das Zielitem erfragt (Nomen und Verben).
Alter: 3;0- 5;11 Jahre
Material: Bildmappe I, Untertest 1: Bildersuche
Hinweise: Es ist darauf zu achten, bei den Nomen den Artikel des gesuchten Bildes nicht mit zu nennen. Nur innerhalb der Beispielaufgaben wird das Kind korrigiert oder die Lösung mitgeteilt. Innerhalb der Testaufgaben ist dies nicht vorgesehen.
Abbruch: Bei sechs infolge mit null Punkten bewerteten Nomen wird zu den Verben desselben Untertests gesprungen. Die sechs Verben werden alle vorgegeben.
Instruktion: "Ich zeige dir jetzt einige Bilder. Ich sage immer ein Wort und du zeigst mir das Bild dazu."
Nomen
1. Beispiel: "Wir probieren das mal aus: [Beispielbild Hose zeigen.] Zeige mir: Hose."
Kind zeigt auf das korrekte Bild: "Prima, so geht das Spiel!"
Kind zeigt auf ein falsches Bild: "Höre noch einmal genau hin. Ich habe gesagt 'Zeige mir: Hose.' Das ist die Hose [Der Testleiter zeigt auf die Abbildung]."
Kind reagiert nicht: Der Testleiter wiederholt: "Ich sage immer ein Wort und du zeigst mir das Bild dazu. Zeige mir: Hose." Wenn das Kind weiterhin nicht reagiert, löst der Testleiter die Aufgabe auf. Der Testleiter zeigt auf das Bild und sagt: "Schau, das ist die Hose."
2. Beispiel: "Wir probieren das gleich noch mal! [Beispielbild Oma zeigen.] Zeige mir: Oma".
Kind zeigt auf das korrekte Bild: "Prima, weiter geht's!"
Kind zeigt auf ein falsches Bild: "Höre noch einmal genau hin. Ich habe gesagt 'Zeige mir: Oma.' Das ist die Oma [Der Testleiter zeigt auf die Abbildung.]."
Kind reagiert nicht: Der Testleiter wiederholt: "Ich sage immer ein Wort und du zeigst mir das Bild dazu. Zeige mir: Oma." Wenn das Kind weiterhin nicht reagiert, löst der Testleiter die Aufgabe auf. Der Testleiter zeigt auf das Bild und sagt: "Schau, das ist die Oma."
 

Durchführung

 

Testformen

Der SET 3-5 liegt in zwei altersabhängigen Versionen vor: 3;0- bis 3;11-Jährige bearbeiten vier Untertests, die älteren Kinder (4;0- bis 5;11-Jährige) den gesamten Test.
 

Altersbereiche

Der SET 3-5 wurde für Kinder im Alter von 3;0 Jahren bis einschließlich 5;11 Jahren entwickelt.
 

Durchführungszeit

Die Testung dauert - abhängig von der Ausprägung der UESS - 15 bis 20 Minuten für die 3-Jährigen und 30 bis 45 Minuten für die älteren Kinder.
 

Material

Das Material besteht aus einem Manual (Petermann, 2016a), in dem Entwicklungsziele, theoretische Grundlagen und der Konstruktionsprozess des SET 3-5 beschrieben werden. Außerdem finden sich hier Informationen zur psychometrischen Güte des Verfahrens. Des Weiteren werden Hinweise zur Auswertung und Interpretation der Leistungsmaße des SET 3-5 gegeben. Die Durchführung wird in einer separaten Durchführungsanleitung beschrieben (Petermann, 2016b). Darüber hinaus enthält der Testkoffer die Bildmappen I und II, je fünf Befundbögen, Testbögen (inkl. Auswertungsschablone) zum Untertest "Sternsuche", Elternchecklisten (inkl. Auswertungsschablone) und Phoneminventare sowie ein Figurenset zum Untertest "Handlungssequenzen nachspielen" und eine CD zum Untertest "Kunstwörter nachsprechen".
 

Instruktion

Für alle Aufgaben liegen schriftliche Instruktionen vor (Petermann, 2016b), die dem Kind wortgetreu wiederzugeben sind. Ausdrücklich weist Petermann (2016a, 2016b) auf die Einhaltung der Testinstruktionen hin. Darüber hinaus gibt er allgemeine Hinweise zur Gestaltung der Testsituation. Des Weiteren werden Abbruchkriterien und Sprungregeln erläutert; Lösungsbewertungen werden verdeutlicht.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Es werden keine besonderen Voraussetzungen für die Durchführung des SET 3-5 formuliert. Gemäß den benannten Anwendungsbereichen des Verfahrens ist jedoch davon auszugehen, dass Kenntnisse der Sprachentwicklung bei den Anwendern vorauszusetzen sind.
 

Testkonstruktion

Der SET 3-5 wurde unter Mitwirkung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe aus klinischen Kinderpsychologen, Entwicklungspsychologen, Logopäden und Erziehern auf Basis der Klassischen Testtheorie konstruiert, um neben psychometrischem und entwicklungspsychologischem Fachwissen auch linguistische und sprachtherapeutische Aspekte angemessen zu berücksichtigen. Eine Vorversion des Verfahrens wurde an n = 316 Kindern überprüft. Von den ursprünglichen 266 theoriegeleitet konstruierten Items wurden 206 für die Endversion des SET 3-5 übernommen. Ihre Auswahl basierte zum einen auf der Trennschärfe und der Schwierigkeit der Items, zum anderen auf inhaltlichen Überlegungen (vgl. dazu auch Rißling, Melzer & Petermann, 2016). Gleichwohl der SET 3-5 "durch verschieden schwere Items in unterschiedlichen Leistungsbereichen gut differenzieren sollte", wurde der Schwerpunkt "insgesamt eher auf leichtere Items gelegt, um besonders bei Kindern mit niedrigeren sprachlichen Kompetenzen gut differenzieren zu können" (Petermann, 2016a, S. 25).
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Standardisierung des SET 3-5, detaillierte Hinweise zu seiner Durchführung und zur Bewertung der Rohwerte gewährleisten seine Objektivität im Hinblick auf Durchführung und Auswertung. Interpretationshilfen sichern die Interpretationsobjektivität des Verfahrens.
 

Reliabilität

Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Untertests streuten in der Normierungsstichprobe zwischen Alpha = .63 (KE) und Alpha = .93 (BB); für die Elterncheckliste betrug sie Alpha = .78. Darüber hinaus berichtet Petermann (2016a) Retestkoeffizienten von rtt = .26 (SS) bis rtt = .82 (BB) für die Untertests sowie von rtt = .26 bis rtt = .85 für das Aussprachescreening - ermittelt an n = 50 Drei- bis Fünfjährigen, die den SET wiederholt im Abstand von vier Wochen bearbeiteten. Die Profilreliabilität wurde nicht überprüft.
 

Validität

Kriteriumsvalidität. Zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität wurden die Leistungsergebnisse von 15 < n < 70 Kindern in den Untertests des SET 3-5 mit den Leistungsmaßen korrespondierender Skalen korreliert. Im Einzelnen wurden herangezogen die Skalen "Aktiver Wortschatztest" (AW; Korrelate: BB, KB) und "Passiver Wortschatztest" (PW; Korrelate: BS, KE) der Wechsler Preschool and Primary Scale of Intelligence (WPPSI-III; Petermann, Ricken, Fritz, Schuck & Preuß, 2014), der "Zahlen-Symbol-Test" (ZST; Korrelat: SS) der Wechsler Nonverbale Scale of Ability (WNV; Petermann, 2014), die Skala "Phonemdifferenzierung" des Sprachtests Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS; Kauschke & Siegmüller, 2012; Korrelat: LD), der Test zur Überprüfung des Grammatikverständnisses (TROG-D; Fox, 2009; Korrelate: SE, PB, HS, HK) sowie die Maße "Gedächtnis-Phonologisch" (Korrelat: KN) und "Soziale Kompetenz" (Korrelat: EE) der Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P; Grob, Reimann, Gut & Frischknecht, 2013). Es ergaben sich konvergente Validitätskoeffizienten von r = .18 (BS-Gedächtnis Phonologisch) bis r = .72 (HS-TROG-D).
Klinische Validität. Hierzu wurden die Leistungsergebnisse von sprachtherapeutisch behandelten Kindern (KG1: n = 31 Kinder mit Defiziten in der Aussprache; KG2: n = 40 Kinder mit Defiziten in Aussprache und Grammatik) mit den Leistungen von Kindern ohne sprachliche Auffälligkeiten (VG: n = 40 Kinder) verglichen. Mit Ausnahme der Untertests LD und SE schnitten die Kinder mit Defiziten in Aussprache und Grammatik signifikant schlechter ab im Vergleich zu den Kindern ohne sprachliche Defizite. Insbesondere für BB (F = 8.46; df = 2; p < .001) und HK (F = 15.86; df = 2; p < .001) zeigten sich deutliche Leistungsunterschiede in der erwarteten Richtung, die auch beim Vergleich zwischen den sprachauffälligen Kindern beider Gruppen festzustellen waren. Zwischen den Leistungsergebnissen von Kindern mit vs. ohne Defizite in der Aussprache ergaben sich hingegen keine signifikanten Unterschiede. Analoge Analysen der Mittelwertunterschiede im Aussprachescreening ergaben erwartungskonforme Differenzen. Beide sprachauffälligen Gruppen erreichten, abgesehen von der Summe der final gebildeten Phoneme, signifikant geringere Punktwerte im Vergleich zu den sprachunauffälligen Kindern. In Übereinstimmung mit diesen Ergebnissen fiel die Einschätzung der sprachlichen Kompetenzen der Kinder durch ihre Eltern aus (Elterncheckliste). Während sich die Elternurteile der Kinder ohne vs. mit Defiziten in der Aussprache nicht unterschieden, schätzten die Eltern der Kinder mit zusätzlichen Defiziten in der Grammatik deren sprachliche Fähigkeiten signifikant geringer ein. Des Weiteren ergaben ROC-Analysen je nach Untertest des SET 3-5 Sensitivitäten von 0.75 bis 0.95 und Spezifitäten zwischen 0.75 bis 0.93 (Rennecke, Melzer, Ronniger & Petermann, 2019). Danach kann der SET 3-5 zwischen Kindern mit vs. ohne Sprachentwicklungsstörungen sowie zwischen expressiven und gemischt rezeptiv-expressiven Störungsbildern differenzieren. In einer weiteren Untersuchung (Melzer, Petermann & Rißling, 2016) unterschieden sich Kinder mit pragmatischen Defiziten von unauffälligen Kindern durch signifikant geringere Fähigkeiten in exekutiven Funktionen (Arbeitsgedächtnis, Inhibition, emotionale Kontrolle, Planen und Organisieren), mehr Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität sowie in dem Ausmaß an sozial-emotionalen Problemen. Zusammenhänge zwischen Beeinträchtigungen im Bereich des Sprachverständnisses, der Pragmatik und Defiziten auf mehreren Sprachebenen und behavioral-emotionalen Auffälligkeiten sowie Hyperaktivität berichten auch Rißling, Melzer, Menke, Petermann und Daseking (2015).
 

Normierung

Der SET 3-5 wurde an 551 Mädchen und 544 Jungen im Alter von 3;0 Jahren und 5;11 Jahren normiert. Die Kinder wurden in Kindergärten und Kindertagesstätten aus sieben Bundesländern getestet. 99 % der Mütter gaben ihren Bildungsabschluss an. Danach hatten 13 % von ihnen keinen Schulabschluss oder verfügten über einen Hauptschulabschluss, 87 % hatten mindestens die mittlere Reife oder das Abitur. 81.9 % der Kinder hatten keinen Migrationshintergrund. In 81 % der Familien wurde ausschließlich Deutsch gesprochen. An dieser Stichprobe wurden Normen in Form von Prozentrang- und T-Werten in Halbjahresschritten für sechs Altersgruppen ermittelt.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der SET 3-5 ermöglicht eine Diagnostik des Sprachstands bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen und/oder Lernbehinderungen im Alter von 3;0 Jahren bis 5;11 Jahren. Neben wichtigen Komponenten der Sprachfähigkeit bildet der SET 3-5 Vorläuferfertigkeiten des Spracherwerbs ab. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Sprachförderplanung und die Verlaufsdokumentation von Maßnahmen zur Sprachförderung und Sprachtherapie. Gemäß diesen Intentionen wurde der SET 3-5 primär für Logopäden, Sprachtherapeuten, Erzieher, Kinderärzte, Psychologen und Pädagogen entwickelt.
 

Bewertung

Der SET 3-5 stellt ein ökonomisches Verfahren zur Erhebung der rezeptiven und produktiven sprachlichen Fertigkeiten von Kindern im Vorschulalter dar. Durch die zusätzliche Erfassung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und pragmatischen Sprachkompetenz werden weitere wichtige Marker der Sprachentwicklung abgebildet. Die diagnostischen Bereiche des SET 3-5 leiten sich stringent aus den theoretischen Grundlagen ab und wurden mit abwechslungsreichen, der Zielpopulation angemessenen Testmaterialien operationalisiert. Als der Zielpopulation nicht angemessen wird die angegebene Testdauer bewertet (z. B. Achhammer, 2018; Möhring & Röhm, 2017). Technisches Manual und Durchführungsanweisung zum SET 3-5 sind klar gegliedert und formal übersichtlich mit ansprechendem Layout gestaltet. Das Verfahren ist verständlich und ausführlich dokumentiert, was seine Durchführung, Auswertung und auch die Interpretation der Leitungsmaße betrifft, so dass mit dem SET 3-5 ein "rundum" objektives Verfahren gegeben ist (vgl. auch Möhring & Röhm, 2017).
Konstruktion und Normierung des SET 3-5 sind dagegen weniger gut nachvollziehbar. So stellt sich im Zusammenhang mit seiner Konstruktion die Frage nach den Selektionskriterien der Items. Wie trennscharf und schwierig mussten die Aufgaben der ursprünglichen Itemsammlung (266 Items) sein, um in die Endauswahl (203 Items) zu gelangen? Des Weiteren sticht der Untertest "Bildbenennung" ob seiner Länge mit 57 Items hervor. Wie begründet sich dieser - im Vergleich zu den übrigen Untertests - bis zu fünffache Skalenumfang? Darüber hinaus sind fehlende Hinweise zur Konstruktion der Elterncheckliste anzumerken. Was die Normierung betrifft, findet sich zwar eine detaillierte Stichprobenbeschreibung, der Normierungsprozess selbst wird allerdings nicht beschrieben (siehe dazu auch Irblich, 2018).
Reliabilität. Vorab ist festzustellen, dass die Angaben zur Messgenauigkeit des SET 3-5 altersübergreifend erfolgen. Daher ist keine genaue Bewertung für die einzelnen Altersgruppen möglich (siehe hierzu auch Irblich, 2018). Die Konsistenzschätzungen der Untertest sind überwiegend als befriedigend bis gut zu bewerten (Lienert & Raatz, 1998). Die Reliabilitäten von KE und KB genügen jedoch nicht den Anforderungen der Einzelfalldiagnostik. Für den Untertest BB fällt Cronbachs Alpha mit .93 sehr gut aus, was infolge der hohen Itemanzahl dieser Skala (57 Items) nicht überrascht. Was die Bewertung der Retest-Reliabilitäten betrifft, ist der selbstkritischen Haltung Petermanns (2016a) zuzustimmen, wonach die Ergebnisse an einer größeren Stichprobe unter Berücksichtigung der verschiedenen Altersgruppen repliziert werden sollten. Dabei sollte auch die Stabilität der Kennwerte bei einem Wechsel der Altersgruppe überprüft werden (Reuner, 2019).
Die Interpretation des SET 3-5 erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der einzelnen Untertests und deren Testprofil. Die Angemessenheit dieser vergleichenden Interpretationen lässt sich aufgrund der fehlenden Kennwerte für die Profilreliabilität nicht beurteilen.
Validität. Petermann (2016a) stellt "erste Studien zur Validität des SET 3-5" (S. 34) vor. Im Einzelnen handelt es sich um jeweils eine Überprüfung der kriterialen und der klinischen Validität, die beide im Rahmen der Normierung durchgeführt wurden. Auch diese Ergebnisse bewertet Petermann (2016a) mit Hinweis auf die Limitationen der Studien angemessen zurückhaltend: "Bei der Interpretation muss jedoch berücksichtigt werden, dass den einzelnen Analysen unterschiedliche Gruppen zugrunde liegen und aufgrund der geringen Stichprobengröße keine Analysen für die getrennten Altersgruppen vorgenommen werden konnten. Ideal wäre die Überprüfung der Ergebnisse an einer größeren Stichprobe, in der alle Kinder alle Untertests des SET 3-5 sowie alle Validierungsverfahren durchführen, um eindeutigere Ergebnisse zu erzielen" (S. 36). Dass dieser Ansatz "vor dem Hintergrund der erheblichen Durchführungsdauer der Erhebungsverfahren für die Kinder nicht angemessen" (S. 36) ist, leuchtet ein. Umso mehr verwundert daher, dass die vorhandenen Daten der Normierungsstichprobe nicht intensiver ausgeschöpft wurden und im Sinne einer Multitrait-Multimethod-Analyse auch für die Bestimmung der diskriminanten Validität der Untertests des SET 3-5 zu den Skalen der anderen Testverfahren genutzt wurden. Dies nicht zuletzt deshalb, weil erst die Zusammenschau der konvergenten und divergenten Koeffizienten eine umfassende Bewertung der Validität ermöglicht (siehe hierzu auch Irblich, 2018). In diese Analysen sollte auch das konzeptuell verwandte Verfahren, der Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5; Grimm, 2015) einbezogen werden. Darüber hinaus könnten die Daten der Normierungsstichprobe zur Überprüfung der Konstruktvalidität des SET 3-5 herangezogen werden. Die von der Arbeitsgruppe um Petermann berichteten korrelativen Befunde zum SET 3-5 stützen weiter die Kriteriumsvalidität des Verfahrens und sprechen für die klinische Validität von T < 40 als Indikator für eine sprachtherapeutische Behandlung. Zugleich lösen diese Ergebnisse in Verbindung mit den empirischen Hinweisen auf die Sensitivität und Spezifität des Verfahrens die Forderungen Irblichs (2018) ein. Die Überprüfung der prognostischen Validität des SET 3-5 steht allerdings noch aus (Achhammer, 2018).
Zusammenfassend ist festzustellen, dass Petermann und Kollegen mit dem SET 3-5 die Konstruktion eines wichtigen Verfahrens für die frühzeitige Erkennung einer Sprachstörung und darauf aufbauend Einleitung einer maßgeschneiderten, individuellen Sprachförderung bzw. -therapie gelungen ist. Angesichts der Bedeutsamkeit der UESS für die psychosoziale, kognitive und schulische Entwicklung eines Kindes (z. B. Rose, Ebert & Weinert, 2016) steht zu hoffen, dass die Überprüfung der empirischen Bewährung der SET 3-5 fortgeführt wird.
 

Literatur

  • Achhammer, B. (2018). Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren (SET 3-5) [Tests und Screenings]. Frühförderung interdisziplinär, 37 (2), 97-101. https://doi.org/10.2378/fi2018.art15d
  • Barrett, M. (1999). An introduction to the nature of language and to the central themes and issues in the study of language development. In M. Barrett (Ed.), The development of language (pp. 1-24). Hove, UK: Psychology Press.
  • Fox, A. (2009). Test zur Überprüfung des Grammatikverständnisses (TROG-D). Idstein: Schulz-Kirchner.
  • Fox-Boyer, A., Glück, C. W., Elsing, C. E. & Siegmüller, J. (2014). Erwerb von Phonologie, Lexikon und Grammatik bei Kindern im Alter von 3;0 - 5;0 Jahren. In A. Fox-Boyer (Hrsg.), Handbuch Spracherwerb und Sprachentwicklungsstörungen. Kindergartenphase (S. 2-23). München: Elsevier.
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  • Irblich, D. (2018). Grimm, H. unter Mitarbeit von M. Aktas und S. Frevert (2015). SETK 3-5. Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (3;0-5;11 Jahre) (3., überarb. und neu normierte Aufl.). Petermann, F. unter Mitarbeit von J.-K. Rißling und J. Melzer (2016). SET 3-5. Sprachstandserhebungstest für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren (Neuere Testverfahren). Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 67 (6), 588-600. https://doi.org/10.13109/prkk.2018.67.6.588
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Rezensionen

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  • Irblich, D. (2018). Grimm, H. unter Mitarbeit von M. Aktas und S. Frevert (2015). SETK 3-5. Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (3;0-5;11 Jahre) (3., überarb. und neu normierte Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Test komplett 628,- Euro. Petermann, F. unter Mitarbeit von J.-K. Rißling und J. Melzer (2016). SET 3-5. Sprachstandserhebungstest für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren. Göttingen: Hogrefe. Test komplett 678,- Euro (Neuere Testverfahren). Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 67 (6), 588-600. https://doi.org/10.13109/prkk.2018.67.6.588
  • Lücke, L. (2017). SET 3-5. Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren. Franz Petermann unter Mitarbeit von Julia-Katharina Kißling & Jessica Melzer (Medien und Materialien). Forum Logopädie, 31 (3), S. 60.
  • Möhring, M. & Röhm, A. (2017). Petermann, F., Rißling, K. & Melzer, J. (2016). SET 3-5. Der Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren. Göttingen: Hogrefe. Euro 678,00 (Materialtipps). Logos, 25 (4), 296-297.
  • Petermann, F. & Melzer, J. (2018). Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren (SET 3-5): Zusatzauswertung Aussprache. Ergänzung zur Testbesprechung: Achhammer, B. (2018): Sprachstandserhebungstest für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren (SET 3-5), Frühförderung interdisziplinär, 37 (2), 97-101. Frühförderung interdisziplinär, 37 (4), 223-224. https://doi.org/10.2378/fi2018.art34d
 
 Petra Hank (08.11.2019)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Observation Methods; Test Norms; Pictorial Stimuli; Auditory Stimulation; Speech and Hearing Measures; Clinical Psychology; Speech Development; Language Development; Language Proficiency; Language Disorders; Remedial Education; Verbal Ability

Klassische Testtheorie; Beobachtungsmethoden; Testnormen; Bild-Stimuli; Auditive Stimulation; Sprech- und Hörtests; Klinische Psychologie; Sprechentwicklung; Sprachentwicklung; Sprachtüchtigkeit (Zweitsprache); Sprachstörungen; Förderunterricht; Sprachliche Fähigkeit

 weitere Schlagworte:

2016; 4 Untertests (3-Jährige); 12 Untertests (4-5-Jährige); Elterncheckliste; Aussprachescreening; 206 Items; Bereiche: 1 Wortschatz, 2 Phonetik/Phonologie, 3 Semantische Relationen, 4 Verarbeitungsgeschwindigkeit, 5 Grammatik/Morphologie, 6 Auditive Merkfähigkeit, 7 Emotionserkennung, 8 Empathiefähigkeit, 9 Pragmatik; Untertests : 1 Bildersuche, 2 Bilderbenennung, 3 Kategorienerkennung, 4 Kategorienbildung, 5 Sternsuche, 6 Lautdifferenzierung, 7 Satzerkennung, 8 Pluralbildung, 9 Handlungssequenzen spielen, 10 Handlungssequenzen kommentieren, 11 Kunstwörter nachsprechen, 12 Emotionen und Empathie; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2015; Stichprobe(n): 1095
 Klassifikation:

Entwicklungstests; Kognitive Entwicklung und Wahrnehmungsentwicklung; Entwicklungsstörungen und Autismus; Sprachstörungen
Tests zur sprachlichen Entwicklung
1.6
 Anwendungstyp: Remedial Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2016
 Änderungsdatum: 202003
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